Die Psychoneuroimmunologie untersucht den Zusammenhang von Psyche, dem Nervensystem und dem Immunsystem. Ein sehr spannendes Gebiet. Dazu gibt es seit den 60er Jahren viel Forschung. Es gibt inzwischen tausende Studien zum Thema, wie und warum unsere Psyche/Nervensystem das Immunsystem beeinflussen kann.

Zunächst eine kurze Erklärung, um Missverständnisse zu vermeiden. Wenn wir von einem „starken“ oder „schwachen“ Immunsystem sprechen, dann bedeutet das nicht unbedingt, dass es „sehr aktiv“ oder „wenig aktiv“ ist. Wir benutzen hier den Ausdruck „starkes“ Immunsystem für ein sehr gut, korrekt und effektiv arbeitendes Immunsystem. Ein schlechtes, „schwaches“ Immunsystem kann auch sehr (über-)aktiv sein. Man denke nur an Autoimmunerkrankungen. Da sind dann einige ungünstige Bereiche hyperaktiv. Das Immunsystem ist hochkomplex, mit Regulation, Gegenregulation, Aktivatoren und Suppressoren, Informationsvermittlung über Interleukine, Zytokine und andere Botenstoffe und einer Vielzahl an verschieden funktionierenden Zellen. Erst das perfekte Zusammenspiel all der Teile führt zu einer optimalen Funktion. Warum eine hohe Aktivität nicht mit einer guten Funktion einhergehen muss, lässt sich am Beispiel eines Verbrennungsmotors zeigen: wenn bei einem 8-Zylinder 7 Zylinder ausfallen, dann arbeitet der letzte verbliebene Zylinder umso mehr, überaktiv, der Motor ist trotzdem schwächer und wird auf Dauer schneller kaputt gehen. Überaktivität bedeutet deshalb nicht immer besser.

Deswegen bitte beachten: der Einfachheit halber, steht hier im Text ein „starkes“ Immunsystem für ein „korrekt funktionierendes“ Immunsystem und ein „schwaches“ Immunsystem für ein fehlerhaft oder teilweise defektes Immunsystem mit nicht optimalen Funktionen.

Da hat es in den Medien zuletzt einige Missverständnisse gegeben, weil nicht zwischen einem starkem, also gutem und einem (hyper-)aktiven Immunsystem unterschieden wurde. Nicht immunologisch-geschulte Journalisten haben da was verwechselt. Das hat Konsequenzen, da es nicht nur bei Autoimmunerkrankungen, sondern auch bei Vireninfektionen zu einer Verschlimmerung der Erkrankung bei einem fehlaktivierten, also an falscher Stelle hyperaktiven Immunsystem, also zu einer stärkeren Entzündung kommen kann, so dass das fehlgeleitete Immunsystem vermehrt Schäden anrichtet, ohne aber gezielt das Virus zu eliminieren. Daher, ein gutes Immunsystem kann das Virus ohne viele Kollateralschäden eliminieren, ein „schwaches“ Immunsystem schafft das nicht, verursacht aber durch Hyperaktivität an falscher Stelle Kollateralschäden an unserem Körper. Man darf aus diesem eher sprachlichen Missverständnis also nicht fälschlicherweise schließen, dass ein schwaches Immunsystem vorteilhafter bei der ein oder anderen Virusinfektion sein könnte. Wir brauchen ein „starkes“, heißt regelrecht und optimal funktionierendes Immunsystem.

Ein zweites kurzes Vorwort zu psychischen Einflussfaktoren. Ich weiß aus dem Praxis- und Klinikalltag, dass immer noch die meisten Menschen ein falsches Verständnis von Psychosomatik haben. Dass Körper(fehl-)funktionen psychische Ursachen haben können, halten viele noch für tatsächlich unglaubwürdig. Und sagen dann typischerweise: „Ich bilde mir das doch nicht ein“. Dass tatsächlich messbare Veränderungen des Körpers durch psychische Faktoren auftreten, kann man leicht an zwei Beispielen selbst ausprobieren:

  1. Stellen Sie sich im Zoo ganz nah an einen Tigerkäfig und schauen sie dem Tiger direkt in die Augen. Stellen Sie sich nun vor, das Gitter wäre weg. Ihr Puls wird definitiv nach oben gehen. Messbar. Man kann also den neuronalen Input, die Information die über unsere Nervenbahnen ins Gehirn kommen, relativ schnell mit einem einfachen Pulsmesser nachprüfen. Heißt, reine Information führt zu einer messbaren körperlichen Veränderung.
    Wem das nicht reicht, 2. Beispiel:
  2. Man lege die linke Hand flach auf einen Tisch. Nehme in die rechte Hand einen Hammer und schlage damit auf den linken Zeigefinger. Die Ursache des blauen, dicken und blutenden Fingers ist in diesem Falle psychosomatisch. Die eigene Psyche hat einen dazu geführt, die Hand mit dem Hammer zu heben und auf den Finger zu schlagen. Also selbst eine objektiv, für alle sichtbare, blutende Wunde kann eine psychische Ursache haben. Aber bitte nicht nachmachen, nur Vorstellen 😉
    Und so steuert die Psyche und das Nervensystem sehr viele Funktionen unseres Körpers. Nicht nur die rechte Hand beim Schwingen des Hammers oder den Puls beispielsweise bei einer beginnenden Fluchtreaktion durch Gefahr in der Nähe, oder den Blutdruck, wenn der Drucker oder PC mal wieder streikt 😉

 

Stress

Der Klassiker, wenn es um den Einfluss der Psyche auf den Körper geht. Studien konnten zeigen, dass positiver und vor allem kurzfristiger Stress unser Immunsystem aktiviert. Das war in der Evolution auch eine sinnvolle Entwicklung. Wenn der Anblick eines Säbelzahntigers akuten Stress beim Menschen auslöst. Dieser flieht dann, verletzt sich auf der Flucht an Steinen, Wurzeln und Ästen mehrfach. Dann ist das Immunsystem schon auf Hochtouren geschaltet, damit diese Wunden schnell und problemlos verheilen. Wie immer in unserem Körper, ob Stoffwechsel, Immunsystem, Nervensystem oder andere Systeme, arbeiten diese Systeme mit Regulation und Gegenregulation. Heißt, akuter Stress aktiviert das Immunsystem (Regulation), chronischer Stress, also ständige Aktivierung, führt auf Dauer zu einer Schwächung des Immunsystems (Gegenregulation). (1)

Akuter Stress: Stärkung des Immunsystems

Chronischer Stress: Schwächung des Immunsystems
(etwas vereinfacht und verallgemeinert. Aber meistens ist es so, natürlich gibt es Ausnahmen, wie immer)

Schlafentzug schwächt das Immunsystem erheblich. Nach nur 2 Nächten Schlafentzug bei gesunden Männern, normalisierten sich einige Immunfunktionen in dieser Studie, selbst nach 3 Nächten mit normalem Schlaf, nicht. (2) Kennen viele: hat man mal ein oder zwei Nächte durchgemacht, kommt fast schon unweigerlich das Kratzen im Hals.

Besonders Stress, Depression und Beziehungsprobleme schwächen das Immunsystem (3). Häufig sieht man im Leben, dass wenn ein geliebter Ehepartner verstirbt, der andere kurz darauf folgt. Das ist kein Zufall. Ein sehr schwaches Immunsystem ist einer der schnellsten Wege das Leben zu verkürzen. Ähnlich auch nach z. B. schweren Ehescheidungen. Häufig kommt es danach zu manchmal sehr schweren, nicht selten auch Krebserkrankungen, bei den Partnern und ein schlechterer Verlauf von schweren Krebserkrankungen.(4)

Positive Effekte von akutem Stress durch Bewegung: Eine akute körperliche Belastung wie z. B. Sport führt zu einer erhöhten Anzahl der Natürlichen Killerzellen (NK-Zellen). (5) Auch ein regelmäßiges Krafttraining kann die Zahl der NK-Zellen erhöhen (6).

Klingt noch alles sehr theoretisch. Aber dazu gibt es auch eine praktische, klinische Studie. Es wurden in einer Studie 394 freiwilligen Personen Nasentropfen mit verschiedenen Viren, welche Atemwegsinfekte verursachen, darin verabreicht (Rhinovirus Typ 2,9 und 14, respiratory syncytial virus oder Coronavirus Typ229E). Es wurde an diesen Personen der psychologische Stressfaktor bestimmt und anschließend beobachtet, welche Probanden sich infizierten, welche Erkältungssymptome bekamen und wieviel ohne Symptome blieben. Im Ergebnis zeigte sich ein eindeutiger Zusammenhang: je höher der Stressindex, desto eher kam es zu Erkrankungen. (7)

Abb.: Observed Association between the Psychological-Stress Index and the Rate of Infection and the Association Adjusted for Standard Control Variables. Aus: N Engl J Med.Cohen S1, Tyrrell DA, Smith AP.

Wie wir in der Abbildung sehen, war das Infektionsrisiko, also das Virus überhaupt zu bekommen, umso höher, je höher der Psychologische-Stress-Index war.
Keine Abbildung, aber ähnlich ist auch das Ergebnis über die Symptomentwicklung. Je höher der psychologische Stresslevel war, desto eher kam es bei einer erfolgten Infektion auch zu Krankheitssymptomen (von 27 % im untersten Stressindex bis 47 % im obersten).
Ein niedriger Stresslevel schützt einen nicht nur vor der Infektion, sondern auch vor dem Ausbruch der Krankheit bei erfolgter Infektion.

Soziale Aspekte, Probleme in der Partnerschaft, Einsamkeit und soziale Isolation sind ein besonders negativer Stressfaktor und nachteilig für das Immunsystem (8). Studien konnten zeigen, dass es durch solche Faktoren zu einem Mangel u. a. an dem Hormon „Oxytocin“ kommt. Das gehört in den Bereich der Psychoendokrinologie, was sich aber natürlich auch auf das Immunsystem auswirkt. Positive soziale Kontakte und insbesondere körperliche Nähe erhöhen die Oxytocin-Ausschüttung und verbessern dadurch das Immunsystem (9). Daher: Umarmen nicht vergessen! (10)

Wenn man über Psychoneuroimmunologie spricht, darf eines nicht fehlen: der Placebo-Effekt.

Ähnlich wie beim Thema Psychosomatik glauben viele noch, bei dem Placebo-Effekt handelt es sich um „Einbildung“. Die objektiv zu beobachtenden Heilungsraten unter Placebo sind enorm. Größer als die meisten denken. Nicht umsonst müssen sich neue Medikamente erst gegen ein Placebo beweisen, um zugelassen zu werden. Teilweise sind die Heilungsraten durch Placebo 50 % und höher. Wenn nun das Medikament 55 % heilt, anstatt 50 % das Placebo, dann wird dem Medikament eine zusätzliche Wirkung zugeschrieben und es wird zugelassen. Also für vielleicht gerade mal 5 % mehr Effekt, aber 100 % mehr Nebenwirkungen, wird ein Medikament auf den Markt gebracht.

Wie wir bisher erfahren haben, hat die Psyche einen erheblichen Einfluss auf unser Immunsystem, auf unsere Hormone und den Stoffwechsel und somit auf die Gesundheit. Über diese Psychoneuroimmunologie kann man auch gut den Placebo-Effekt erklären. Der Placebo-Effekt basiert auf dem Prinzip der Suggestion. Suggestion heißt, die Zuwendung, der positive Zuspruch des Therapeuten und die Erwartung, dass das Medikament/Placebo die Heilung, die Erleichterung, die Lösung des Problems ergibt, führt zu psychoneuronalen, immunologischen und endokrinologischen Veränderungen im Körper, die die Heilung fördern. Jetzt sagen viele, „bei mir wirkt Placebo nicht“. Klar, man kann sich jeder Suggestion aktiv wiedersetzen. Dann wirkt sie natürlich nicht. Suggestion kennen wir vom Autogenen-Training. Autosuggestion. Man kann diese positiven Effekte natürlich für sich nutzen, oder man wiedersetzt sich dem und nutzt es eben nicht. Wer nicht will, braucht natürlich kein Autogenes Training zu machen. Wer aber will, kann sich die positiven Effekte durchaus zunutze machen.

Natürlich ist der Placebo-Effekt besonders dann gut wirksam, wenn man ihn nicht von vorneherein ablehnt. Wenn man aber weiß, dass es nur eine Zuckerpille ist, dann ist die Ablehnung logischerweise schon vorprogrammiert und keiner würde eine Wirkung erwarten. Heißt, erzählt man den Probanden, es handele sich um eine wirkungslose Maßnahme, dann suggeriert man genau das: keine Wirkung. Und das tritt dann auch ein. Dazu gibt es ein berühmtes Beispiel, von dem gegenteiligen Placebo-Effekt: dem Nocebo-Effekt:

Nocebo-Effekt: die Suggestion, dass eine Sache besonders schädlich für die Gesundheit ist, führt auch zu einer negativen Wirkung auf den Körper und die Gesundheit.
In dem berühmten Beispiel (11) gab es einen jungen Mann, der an einer Studie teilgenommen hat. Es war eine doppelblind-Studie über Antidepressiva. Der junge Mann bekam also Pillen und sollte diese regelmäßig einnehmen, um den Effekt der Pillen zu testen. Im Verlauf der Studie hatte er im Privatleben erheblichen Liebeskummer erlitten und wollte sich suizidieren. Also schluckte er alle von diesen Pillen, die er hatte (29 Stück), um sich damit das Leben zu nehmen. Er wurde mit schweren Vergiftungserscheinungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Kreislauf drohte zu versagen. Die Ärzte wussten nicht, wie sie in retten können, da sie nicht wussten, was für ein Medikament diese Pillen waren. Also wurde schnell nachgeforscht, die Studienleitung angerufen und gefragt, was für ein Medikament der junge Mann bekommen hatte. In den Unterlagen war dann ersichtlich, dass der Mann zu dem Placeboarm gehörte, heißt er bekam wirkungslose Zuckerpillen. Was er aber nicht wusste. Erst als man ihm das mitteilte, stabilisierte sich sein Kreislauf und die lebensbedrohliche Situation konnte sofort beendet werden. Heißt, der junge Mann dachte er hat schwerwiegende, starke Medikamente in Überdosis eingenommen und würde daran sterben. Man sieht hier die extreme Wirkung von Placebo, in diesem Fall die negative Wirkung von Placebo (Nocebo). Heißt, alleine die Suggestion hätte diesem Mann fast das Leben gekostet. Diese Wirkung gibt es genauso für Placebos, wie für Nocebos. Aber der negative Effekt aus dieser Geschichte ist sicherlich noch eindrücklicher.

Man sieht an dem Nocebo Effekt, welche extrem schädliche Wirkung die Suggestion von negativen Dingen haben kann. Ein Grund, warum Pessimismus, Angst- und Panikmache tatsächlich die Gesundheit schädigen kann. Fast jeder klinisch tätige Arzt weiß darum. Deshalb ist es eine ureigene ärztliche Aufgabe, adäquaten Optimismus (natürlich nicht unrealistisch) und Zuversicht auszustrahlen und zu vermitteln, ebenso Ängste zu nehmen und jede Art von übertriebener Panik- oder Katastrophenstimmung zu vermeiden. Denn auch das ist Teil der Gesundheit. Leider wissen das viele (häufig rein mechanistisch denkende, nicht klinisch tätige, z. B. Labor-) Mediziner sehr oft nicht. Das macht für mich einen Hauptunterschied zwischen einem rein technisch denkenden Mediziner und einem Arzt aus. Seit tausenden von Jahren nutzen gute Ärzte all diese positiven Effekte der Psychoneuroimmunologie aus, um ihren Patienten zu helfen. In früheren Zeiten sicherlich rein intuitiv, heutzutage auch aufgrund erfolgter, sicherer Forschungsergebnisse.

Zusammenfassung:

  • Unsere Psyche hat einen erheblichen Einfluss auf unsere Gesundheit und im Speziellen auf unser Immunsystem. Dieses Forschungsgebiet nennt man Psychoneuroimmunologie. Der Effekt ist enorm. Daher passt sozusagen als Überschrift zu diesem Forschungszweig der Ausdruck: „Lachen ist die beste Medizin“ besonders gut.
  • Regelmäßiger und gesunder Schlaf ist für das Immunsystem ausgesprochen wichtig.
  • Ein niedriger Stresslevel macht uns resistenter gegen Erkrankungen. Unter anderem speziell gegen Viren (die Atemwegsinfekte auslösen). Weniger Stress bedeutet seltenere Infektionen und seltener Erkrankung nach Infektionen.
  • Soziale Kontakte, gute soziale Bindungen und körperliche Nähe haben einen erheblichen Einfluss auf das Immunsystem. Daher: Umarmen nicht vergessen!
  • Eine positive Erwartungshaltung kann uns mehr Gesundheit bringen, nicht selten auch Heilung (Placebo). Daher positiv denken (Autosuggestion: „ich bin gesund“, „ich bin fit“). Positiven Zuspruch auch annehmen.
  • Nocebos können unserer Gesundheit ausgeprägt schaden. Daher können Nachrichten (da ja fast immer negativ) unserer Gesundheit deutlich schaden. Negative Nachrichten können also durch den Nocebo-Effekt krank machen (Körperverletzung? Naja, oder eher Selbstschädigung, man muss sie ja nicht ansehen). Deshalb: lieber öfters mal keine Nachrichten Lesen, Hören oder im Fernsehen anschauen. (Achtsamkeits-)meditation erlernen. Den Geist frei machen von negativen äußeren und inneren Einflüssen. Das geht auch sehr gut beim Sport und bei Bewegung. Und natürlich das Mentaltraining mitmachen!

Quellen:

  1. Naturwissenschaften. 1996 May;83(5):214-20.[Stress and the immune system].[Article in German]Schedlowski M, Schmidt RE.Author information Abteilung Klinische Immunologie, Medizinische Hochschule Hannover, Germany.
  2. Innate Immun. 2012 Feb;18(1):44-54. doi: 10.1177/1753425910385962. Epub 2010 Nov 18.Immune alterations after selective rapid eye movement or total sleep deprivation in healthy male volunteers.Ruiz FS1, Andersen ML, Martins RC, Zager A, Lopes JD, Tufik S.
  3. Depress Anxiety. 2013 Apr;30(4):288-96. doi: 10.1002/da.22078. Epub 2013 Feb 14.Synergistic relationships among stress, depression, and troubled relationships: insights from psychoneuroimmunology.Jaremka LM1, Lindgren ME, Kiecolt-Glaser JK.
  4. Am J Med. 2018 May;131(5):517-523. doi: 10.1016/j.amjmed.2017.11.039. Epub 2018 Mar 16.Increased Vulnerability to Poorer Cancer-Specific Outcomes Following Recent Divorce.Dinh KT1, Aizer AA2, Muralidhar V1, Mahal BA1, Chen YW3, Beard CJ2, Choueiri TK4, Hoffman KE5, Hu JC6, Martin NE2, Sweeney CJ4, Trinh QD7, Nguyen PL8.
  5. Integr Cancer Ther. 2015 Sep;14(5):436-45. doi: 10.1177/1534735415580681. Epub 2015 Apr 14.Impact of Acute Intermittent Exercise on Natural Killer Cells in Breast Cancer Survivors.Evans ES1, Hackney AC2, McMurray RG2, Randell SH2, Muss HB2, Deal AM2, Battaglini CL2.
  6. J Gerontol A Biol Sci Med Sci. 2005 Oct;60(10):1315-8.Chronic resistance exercise training improves natural killer cell activity in older women.McFarlin BK1, Flynn MG, Phillips MD, Stewart LK, Timmerman KL.
  7. N Engl J Med. 1991 Aug 29;325(9):606-12.Psychological stress and susceptibility to the common cold.Cohen S1, Tyrrell DA, Smith AP.
  8. Psychosom Med. 1993 Sep-Oct;55(5):395-409.Negative behavior during marital conflict is associated with immunological down-regulation.Kiecolt-Glaser JK1, Malarkey WB, Chee M, Newton T, Cacioppo JT, Mao HY, Glaser R.
  9. Horm Behav. 2012 Mar;61(3):320-30. doi: 10.1016/j.yhbeh.2011.11.010. Epub 2011 Dec 8.Salubrious effects of oxytocin on social stress-induced deficits.Smith AS1, Wang Z.
  10. Neuropeptides. 2017 Aug;64:27-38. doi: 1016/j.npep.2017.01.001. Epub 2017 Jan 19.C-tactile afferents: Cutaneous mediators of oxytocin release during affiliative tactile interactions?Walker SC1, Trotter PD2, Swaney WT2, Marshall A3, Mcglone FP4.
  11. Gen Hosp Psychiatry. 2007 May-Jun;29(3):275-7.Nocebo effects with antidepressant clinical drug trial placebos.Reeves RR1, Ladner ME, Hart RH, Burke RS.