Eine neue aktuelle Metaanalyse aus dem Journal „Translational Psychiatry“ von 2016: es wurden aus 1955 Artikeln, die besten 13 Studien ausgesucht. 1233 Teilnehmer. Alles randomisierte Doppelblindstudien. Also der Goldstandard was statistische Analysen angeht. Zur Abwechslung mal eine gute Analyse. Die Metaanalyse konnte einen eindeutigen positiven Effekt von Omega 3 Fettsäuren (insbesondere EPA) auf Depressionen zeigen. Kein Zweifel. Der Effekt war vergleichbar mit Studien zu Antidepressiva. Der Effekt ist enorm. Sollte also eigentlich bei allen depressiven Menschen angewendet werden. Aber wir wissen ja, wie lange das dauert, bis sowas Jahre später in der Leitlinienmedizin ankommt. Heißt aber nicht, dass man das nicht schon mal selbst anwenden kann. Omega 3 Fettsäuren gibt es im Kaltwasserfisch und in jedem Drogeriemarkt/Nahrungsergänzungsmittelladen/Internet als Fischölkapseln. Inzwischen auch als flüssiges Öl in Flaschen - ist günstiger und man kann leichter mehr davon nehmen.

Und Omega 3 hilft auch noch gegen vieles Andere wie z.B. Herzinfarkt, Fettleber, KHK, Asthma, Allergien, Arthrose und viele weitere Erkrankungen.

Achten Sie nur auf den EPA –Gehalt. Das Ergebnis in den Studien war am höchsten mit dem höchsten EPA Gehalt: 2-4 Gramm pro Tag.

 

PS: Wie gut und wichtig Omega 3 ist, sagen wir schon seit vielen Jahren. Ist auch biochemisch ganz logisch, warum das gegen so viele Erkrankungen hilft. Wen es interessiert: demnächst schreibe ich mal einen NEWS-Beitrag warum Omega 3 gegen so vieles hilft.

 

Literatur: Meta-analysis and meta-regression of omega-3 polyunsaturated fatty acid supplementation for major depressive disorder R J T Mocking1, I Harmsen1, J Assies1, M W J Koeter1, H G Ruhé1,2,5 and A H Schene3,4,5 http://www.nature.com/tp/journal/v6/n3/full/tp201629a.html